Ink Traps: Was 1978 Tinte stoppte, ist 2026 Design
Buchstaben mit Kerben. Einkerbungen an den Ecken. Ausschnitte an den Verbindungsstellen. Überall in der Typografie 2026: auf Plakaten, in Logos, auf Websites, in Magazinen. Schriften, die aussehen, als wären sie unfertig. Als hätte jemand mit der Schere kleine Dreiecke herausgeschnitten.
Ink Traps heißen diese Formen. Sie waren nie als Dekoration gedacht. Sie sollten ein Problem lösen, das es heute nicht mehr gibt: Tinte, die auf billigem Papier verläuft und Buchstaben verschwimmen lässt.










