Die Meeting-Endlosschleife – Warum zu viele Besprechungen die Produktivität töten
Es ist Montagmorgen, 9 Uhr. Du sitzt im ersten Meeting des Tages. Ein Status-Update. 45 Minuten. Um 10 Uhr das nächste: Projektabstimmung. Eine Stunde. Um 11:30 Uhr: Teammeeting. Wieder eine Stunde. Mittagspause, dann um 14 Uhr: Brainstorming-Session. 90 Minuten. Um 16 Uhr: Wochenplanung. Noch einmal eine Stunde.
Es ist 17 Uhr. Du hast den ganzen Tag gearbeitet – und doch nichts geschafft. Die E-Mails stauen sich, das Projekt liegt unberührt da, die Aufgabe, die du heute erledigen wolltest, steht noch genau da, wo sie gestern stand. Dein Kalender war voll, dein Tag produktiv – auf dem Papier. In Wahrheit hast du acht Stunden lang über Arbeit geredet, statt sie zu tun.
Inbox Zero und Fokuszeit – Wie du E-Mail-Chaos und Ablenkungen in den Griff bekommst
Es ist 9 Uhr morgens. Du setzt dich an den Schreibtisch, öffnest dein E-Mail-Programm – und siehst 247 ungelesene Nachrichten. Während du die erste E-Mail liest, kommt schon die nächste. Ping. Noch eine. Ping. Eine dringende Anfrage. Ping. Zwei Stunden später hast du gefühlt nichts geschafft außer E-Mails zu verschieben, zu markieren, halb zu beantworten. Dein eigentliches Projekt? Nicht angefasst. Deine wichtigste Aufgabe? Liegt noch da, wo sie gestern lag.
Adobe vs. Affinity – Welche Software ist 2026 die richtige Wahl für Grafiker und Mediengestalter?
Für Grafiker und Mediengestalter ist die Wahl der Software eine grundlegende Entscheidung. Sie bestimmt den täglichen Workflow, die Effizienz der Arbeit und nicht zuletzt das Budget. Jahrelang gab es zwei Optionen: Entweder man arbeitet mit Adobe Creative Cloud – dem Industriestandard – oder man sucht nach Alternativen.
Die perfekte Schrift für Fließtext – Kriterien jenseits von „gefällt mir“
Es ist eine Szene, die sich in Designbüros, Werbeagenturen und beim Layouten von Büchern täglich wiederholt: „Welche Schrift nehmen wir für den Fließtext?“ Die Antworten reichen von „Die sieht gut aus“ über „Die haben wir schon immer verwendet“ bis hin zu „Das ist halt meine Lieblingsschrift“. Doch Schriftauswahl ist mehr als Geschmacksache. Viel mehr. Denn während eine Überschrift Aufmerksamkeit erregen, Emotionen wecken oder eine Marke transportieren soll, hat Fließtext eine völlig andere Aufgabe: gelesen werden. Mühelos, über längere Zeit, ohne dass der Leser ermüdet oder stolpert.
Antiqua vs. Fraktur – Wie Europa typografisch auseinanderbrach
Im ersten Teil haben wir die Geschichte der Blackletter-Schriften beleuchtet – von Gutenbergs Textura über die Entwicklung der Fraktur bis hin zur dunklen Instrumentalisierung durch den Nationalsozialismus. Doch diese Geschichte ist nur die eine Seite der Medaille. Denn während Deutschland, Österreich und Teile Skandinaviens jahrhundertelang an den gebrochenen Schriften festhielten, schlug der Rest Europas einen völlig anderen Weg ein: den der Antiqua. Die Geschichte dieser Schrift ist ebenso faszinierend – und sie erklärt, warum Europa typografisch auseinanderbrach, warum Schrift zur Frage der nationalen Identität wurde und warum dieser Streit bis ins 20. Jahrhundert hinein erbittert geführt wurde.
Old English & die Blackletter-Familie – Von Gutenbergs Bibel bis zur dunklen Vergangenheit
Es gibt Schriften, die man sofort erkennt. Schriften, die eine Geschichte erzählen, noch bevor man auch nur ein Wort gelesen hat. Old English ist eine davon. Mit ihren dramatisch gebrochenen Linien, den reich verzierten Großbuchstaben und ihrer dunklen, dichten Anmutung weckt sie Assoziationen: Mittelalter, Urkunden, Zeitungslogos, Tattoos. Doch hinter dieser Schrift – und der gesamten Blackletter-Familie – verbirgt sich eine Geschichte, die weit über reine Typografie hinausgeht. Eine Geschichte von Innovation und Tradition, von Nationalstolz und politischer Instrumentalisierung, von kultureller Identität und einem dunklen Erbe, das bis heute nachwirkt.
Die Renaissance der Buchveredelung – Warum Farbschnitte das Lesen wieder zum Erlebnis machen
Es ist ein Trend, der mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt: Bücher werden wieder schöner. Nicht nur die Cover werden aufwendiger gestaltet, mit Prägungen, Spotlack und Metalliceffekten – auch die Buchschnitte erstrahlen in leuchtenden Farben, zeigen filigranen Muster oder sogar komplexe Motive. Was vor zehn Jahren noch Sonderausgaben und Sammlerstücken vorbehalten war, ist heute bei vielen Neuerscheinungen Standard. Und diese Entwicklung ist mehr als nur ein ästhetischer Trend. Sie ist eine Antwort auf die zunehmende Digitalisierung unserer Lesegewohnheiten.
Everything starts from a dot – Warum jedes gute Design mit der Hand beginnt
Ein Punkt wird zur Linie. Eine Linie zur Form. Eine Form zur Gestaltung. Diese schlichte Wahrheit steht auf meinem Notizbuch – und sie beschreibt präziser als jede komplizierte Design-Theorie, wie Gestaltung funktioniert. Nicht am Bildschirm. Nicht in Photoshop oder Illustrator. Sondern auf dem Papier, mit einem Stift in der Hand. Analog, langsam, bewusst.
Canva-Nutzer oder Mediengestalter – Die Gefahren von Hobby-Designern
„Ich mache das jetzt selbst mit Canva, das spart Geld.“ Dieser Satz ist der Albtraum jedes professionellen Mediengestalters – und gleichzeitig der Beginn vieler Design-Katastrophen. Seit Canva 2012 die Designwelt demokratisiert hat, gibt es eine wachsende Zahl von Menschen, die glauben, dass Zugang zu Templates gleichbedeutend ist mit Design-Kompetenz.
Response-Rate messen – Verbrennen Sie Geld oder funktioniert Ihre Werbung?
„Die Hälfte meiner Werbung ist rausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte.“ Dieses berühmte Zitat wird dem Kaufhaus-Pionier John Wanamaker zugeschrieben und beschreibt ein Problem, das bis heute existiert: Viele Unternehmen investieren in Werbung, ohne wirklich zu wissen, ob sie funktioniert.
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